DIE KINDER DER UTOPIE – Der Kinofilm in Ahlen

Sylvia Klett von der Beratungsstelle Inklusion entdecken in Warendorf informiert:

Der 15. Mai 2019 wird ganz im Zeichen der Inklusion stehen: Bei einem bundesweiten Aktionsabend wird DIE KINDER DER UTOPIE in ganz Deutschland in teilnehmenden Kinos gezeigt und darüber diskutiert.

DIE KINDER DER UTOPIE ist ein Dokumentarfilm über sechs junge Erwachsene – drei mit und drei ohne Behinderung – die sich zwölf Jahre nach ihrer Grundschulzeit wieder treffen. Schon einmal hat der Regisseur Hubertus Siegert die Mädchen und Jungen porträtiert: Sein Film KLASSENLEBEN (2005) erzählte von einer Berliner Grundschulklasse, in der Kinder mit und ohne Behinderungen und mit sehr unterschiedlichen Begabungen gemeinsam lernten – damals ein ungewöhnliches und wegweisendes Experiment. Nun begegnen sie sich wieder und blicken auf ihr eigenes Leben und auf das der anderen.

In Ahlen wird der Film am 15. Mai 2019 im CinemAhlen, Alter Hof 1, um 19.00 Uhr zu sehen sein. Das Publikum ist im Anschluss an die Filmvorführung eingeladen zur Diskussion, zum Nachfragen und zum Erfahrungsaustausch über das Thema Inklusion.

Weiter Informationen finden Sie hier: https://www.diekinderderutopie.de/film

Der „Besondere“ Kurs – Besonders Anders Sein

Inklusives Theater für Menschen mit & ohne Behinderung

Die Theatergruppe

Premiere am 04. Mai im Filou Stadttheater in Beckum

Anders sein? Also nicht der Norm entsprechen oder normal sein!
Moment einmal, was ist denn normal? Ist denn jemand abnormal der anders ist? Ist ein Mensch normaler wenn er besonders ist? Fragen über Fragen. Die Antworten werden sich doch wahrscheinlich finden lassen!
Der “Besondere Theaterkurs“ entführt die Zuschauer in die geheimnisvolle Gegend, der eigenen geistigen Sphäre.
Die Zuschauer werden durch eine Achterbahn der Gefühle geschickt, es geht an das Herz und lässt uns zweifeln ob die bisherige Denkweise die richtige war. Wie sehe ich die Person vor mir? Was habe ich bisher gedacht und gefühlt wenn sie vor mir stand? Wo fängt das Anderssein an, wann kommt die Norm und wo endet die Besonderheit? Das Genie Albert Einstein hatte eine fünf in Mathematik, bekam er deshalb Hausarrest? Sind wir nicht alle Besonders-Anders? Dieses Theaterstück führt uns durch gesellschaftskritische Themen und lässt die Herzen schmelzen!

Idee und Regie:
Andrea Kühn-Parcian

CABito – Das barrierefreie Informationssystem

Eingangsbereich Werk Ost an der Industriestraße in Freckenhorst

Was ist CABito? Die Arbeitsgruppe Leichte Sprache war unterwegs. Frau Haske vom Sozialdienst der Freckenhorster Werkstätten hat uns informiert.

Für einige Menschen ist es sehr schwer oder gar nicht möglich an wichtige Informationen heranzukommen. Die Menge der bereitgestellten Informationen ist oft zu groß, unübersichtlich und unverständlich. Einen Weg, der einen leichten Zugang zu diesen Informationen ermöglicht, bietet CABito.

Es lassen sich Ihre Informationen einfach und ganz individuell darstellen. Text, Bild und Sprache helfen weiter. Auch Rollstuhlfahrer und kleine Personen können ohne Probleme an die Informationen am Bildschirm herankommen.

Dieses Informationssystem ist in vielen Werken der Freckenhorster Werkstätten im Eingangsbereich zu finden. Die Finanzierung der CABito Geräte wurde durch den Förderverein der Freckenhorster Werkstätten möglich gemacht.

Kollegen-Karaoke: „Atemlos“ in Freckenhorst

Der ganz große Aufschlag beim Kollegen-Karaoke von Radio WAF: die Freckenhorster Werkstätten performen „Atemlos“. Wow!

Hier gehts zum Video

Auch auf Facebook hat Radio WAF das Video veröffentlicht.

Lernen geht immer

14.03.2019

Wir sind nach Freckenhorst gefahren, Frau Ulfert und ich.
Es war am 12. 03. 2019.
Zu einer Versammlung die hieß
„EinfachPunktMachen“.
Das Thema war, was wir können möchten.

Wir haben uns in Gruppen versammelt und
haben unsere Wünsche aufgeschrieben.
Man kann viele Sachen lernen zum Beispiel
zum Thema Freundschaft, Sport, Freizeit, Haushalt usw..
Was ich gut fand war, dass wir unsere Wünsche sagen konnten.
Was für mich erst schwer war, ist, mich mit anderen zu unterhalten,
die ich noch nicht kannte.
Das habe ich zum Schluss gut hingekriegt.

Diesen Text hat Sonja Krömer geschrieben.

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